Aktuell

ALPENROSEN März/April 2020
Editorial von Martin Sebastian, Chefredaktor

Der Nachwuchs überrascht einmal mehr
Das erweist sich auch in unserer Titelgeschichte, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussieht! Aber, Andrea Ulrich hat bereits als kleines Mädchen angefangen, intensiv zu musizieren. Mit grosser Begabung, starkem Willen und viel Fleiss. Sie gehört heute zu den besten Akkordeonistinnen der Schweiz. In unserem umfassenden Artikel beschreiben wir auf den Seiten 10 bis 21 ihren musikalischen Weg.

Und was die kleine Malina Grimm in der Fernsehsendung «Viva Volksmusik» geboten hat, übertrifft alles. Sie ist neun Jahre alt und spielt seit zwei Jahren Alphorn. Für den Nachwuchsfinal gab sie sich selbst eine zusätzliche Herausforderung: Sie trat mit dem Büchel auf. Wir alle wissen, wie schwierig und heikel dieses Instrument zu spielen ist. Sie aber meisterte den Auftritt hervorragend – auch im Moment einer minimen Unsicherheit fuhr sie geradezu meisterlich fort. Die neunjährige Malina Grimm kommt aus Affeltrangen im Kanton Thurgau. Erstaunlich auch, sie stammt nicht aus einer Musikerfamilie, keiner in ihrer Familie macht Musik! Sie aber hat eine grosse angeborene Musikalität. Dazu ist sie fasziniert von den warmen Tönen des Alphorns. Dieses Lieblingsinstrument von Malina Grimm ist doppelt so gross wie sie selber. Das Alphorn hat die Drittklässlerin vor rund zwei Jahren an der OLMA entdeckt. «Ich durfte darauf spielen und habe sogar ein paar Töne herausgebracht», meint sie stolz. Was sie nun vorgetragen hat, sind nicht nur ein paar Töne, sondern Musik mit grossem Können, viel Emotionen und einmaligen Gefühlen. Und darum hat sie den «Viva-Nachwuchspreis» mehr als verdient. Die Konkurrenz war übrigens riesig, denn das Hackbrettduo Kellerheims bot mit Leichtigkeit ein technisch sehr schwieriges Stück, und das Chinderjodlerchörli Frick überzeugte mit einem authentischen Auftritt.

Und übrigens: Die SRF-Fernsehsendung «Viva Volksmusik» war eine gefreute Sache, denn die Folklore wurde durchwegs frisch, gepflegt und mit viel Respekt präsentiert. Und genau das machen wir in ALPENROSEN auch, darum wünsche ich viel Freude mit dieser neuen Ausgabe.

Einige Beispiele aus ALPENROSEN März/April 2020
Titelseite [247 KB]
Editorial [199 KB] "Der Nachwuchs überrrascht einmal mehr"
Inhaltsverzeichnis [322 KB]
Brennpunkt [1’146 KB] "Die Österreicher erforschen das Jodeln"
Titelgeschichte [1’154 KB] "Andrea Ulrich"
Fachfrage [153 KB] "Was ist bödelen"
In Gedenken [129 KB] "Reto Parolari"
Konzert in Japan [429 KB] "Jodlermesse mit Marie-Theres von Gunten"
Tournee [291 KB] "Jodelmusical mit stehenden Ovationen"
Neue Volksmusik [248 KB] "Konzerte des Trios Jütz"

ALPENROSEN Januar/Februar 2020
Editorial von Martin Sebastian, Chefredaktor

Die Musik berührt uns
Beim Konzert von Ernst Hutter & Die Egerländer im KKL Luzern sass vor mir ein älteres Ehepaar, das verliebt und Händchen haltend den Egerländermelodien zuhörte. Sie waren dabei offensichtlich sehr glücklich. Ihre Herzen wurden im Innersten intensiv berührt – und das erst noch gemeinsam.

Noch berührender wurde es wenig später. Als im Programm die erste Polka aus der Feder des Idols Ernst Mosch erklang, begann ein Mann gleich neben mir vor Glück zu weinen. Er konnte die Gefühle einfach nicht mehr zurückhalten. Die Musik wühlte ihn zutiefst auf.

Die hier kurz beschriebenen Beispiele sind nur wenige von zahlreichen Momenten, wo Musik unsere Seelen direkt berühren kann. Ich denke, die Mosch-Kompositionen sind wunderschön, aber auch eine andere Art von Musik kann unsere Herzen genau so intensiv erreichen. Persönlich trifft es mich immer wieder, wenn ich beispielsweise Alphornklänge oder Naturjodel höre.

Die Überlegungen rund um «Die Musik berührt uns» liessen mich nicht mehr los. Unter der Rubrik «Hintergrund» wollen wir versuchen, der Thematik auf den Grund zu gehen. Siehe Seite 38.

Die Titelgeschichte in dieser Ausgabe von ALPENROSEN ist auch berührend. Hanna Keller und Alessia Heim hatten unabhängig voneinander als kleine Kinder ein Schlüsselerlebnis mit einem Hackbrett. Die Faszination für dieses Instrument liess sie nicht mehr los. Mit viel Begabung, aber auch mit viel Fleiss gingen sie ihren ganz eigenen Weg. Seiten 10 bis 17.

Die Melodien der Schweiz können aber auch Leute weit weg von hier berühren. In unserer neuen Serie «Schweizer Folklore in Asien» erzählt unser Fachmann Guschti Sidler, was die Faszination unserer Folklore beispielsweise in Japan und in Korea bereits alles bewirkt hat.

Übrigens: Im Anschluss an das Konzert von Ernst Hutter & Die Egerländer habe ich mich auch gefragt, warum ist er seit Jahren so erfolgreich? Sie gaben in den letzten 20 Jahren 870 erfolgreiche Konzerte! Ich denke, es sind verschiedene Faktoren, die bei ihm einfach zusammenpassen: musikalische Perfektion unter dem Hauptmotto «Bleib dir treu», und die ganze Blaskapelle spielt stets mit Herz und Liebe. Da wird einem nichts vorgegaukelt. So spielen sie wirklich von Herzen zu Herzen.

"Musik berührt die Seelen der Menschen."

Einige Beispiele aus ALPENROSEN Januar/Februar 2020
Titelseite [272 KB]
Editorial [448 KB] "Die Musik berührt uns"
Inhaltsverzeichnis [285 KB]
Brennpunkt [244 KB] "Der Urschrei der Seele ist in der Stadt angekommen"
Titelgeschichte [959 KB] "Kellerheims" erfolgreich unterwegs
Fachfrage [191 KB] "Wie ist unsere Notenschrift entstanden?"
Jubiläum [169 KB] "Franz Bühler feiert einen runden Geburtstag"
Brauchtum [360 KB] "Schlitteda im Engadin"
Folklorenachwuchs [425 KB] "Die Sieger"
Neue Serie [366 KB] "Schweizer Folklore in Asien"
Neue Volksmusik [308 KB] "Trick 77 aus dem Mittelalter"
Goldener Violinschlüssel [428 KB] "Verleihungsfeier für Ruedi Renggli"

u.v.m. in der gedruckten Ausgabe. Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

ALPENROSEN November/Dezember 2019
Editorial von Martin Sebastian, Chefredaktor

Volksmusik baut Brücken
Unsere typischen Schweizer Klänge können einerseits Brücken ins Ausland schlagen und andererseits Brücken zurück in die Schweiz bauen.

Letzteres durfte ich selber schon mehrmals erfahren. Da sitzt man abends irgendwo im wilden afrikanischen Dschungel – erschöpft vom langen Marsch durchs Dickicht –, und plötzlich spielt der Gastgeber auf einem alten Kassettengerät einen Schweizer Ländler ab. Die dann aufkommenden Gefühle sind schlicht nicht mehr kontrollierbar!

Die Aussage «Volksmusik baut Brücken» gilt auch für die Erlebnisse der Geschwister Fässler in Japan. Bei ihren Konzerten spielten sie gemeinsam mit japanischen Musikern Schweizer Volksmusik. Sie jodelten sogar perfekt zusammen. Von ihrer Reise gibt es viele Anekdoten zu erzählen, wie beispielsweise diese: In ihrer Heimat in Appenzell Innerrhoden gibt es im ganzen Kanton kein einziges Lichtsignal auf der Strasse. In Japan konnten sie miterleben, wie Abertausende Fussgänger bei grünem Lichtsignal gleichzeitig diszipliniert über die Strasse gehen. Und Vater Martin Fässler musste seine Sangesfreude schweren Herzens zurückhalten, denn in Japan darf nicht einfach überall gejutzt werden! Siehe Seiten 30 bis 31.

Brücken in verschiedener Hinsicht schlägt auch Philipp Mettler. Wie seine musikalischen Brücken sowie die Zukunft «voller Zauber» funktionieren, erzählt er ausführlich auf den Seiten 10 bis 19.

In dieser Ausgabe von ALPENROSEN gibt es noch viel mehr Brücken zu entdecken. Ich wünsche dabei viel Freude.

"Brücken sind zum Überqueren da."

Einige Beispiele aus ALPENROSEN November/Dezember 2019
Titelseite [309 KB]
Editorial [180 KB] "Volksmusik baut Brücken"
Inhaltsverzeichnis [169 KB]
Folkloretipp [247 KB] "Klausjagen in Küssnacht SZ"
Brennpunkt [690 KB] "Vernehmlassung zur Kulturbotschaft"
Titelgeschichte [1’206 KB] "Philipp Mettler"
Fachfrage [112 KB] "Seit wann gibt es Klarinetten?"
Würdigung [296 KB] "Ernst A. Meyner"
Crans-Montana [1’146 KB] "Eidgenössisches Volksmusikfest"
OLMA [923 KB] "Ehrengast Volkskultur"
Neue Volksmusik [283 KB] "Neu durch Reharmonisation" mit Hörbeispielen
Geschwister Fässler [264 KB] "in Japan"
Geschichte [1’185 KB] "Die Liebe zur Volksmusik"

u.v.m. in der gedruckten Ausgabe. Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

ALPENROSEN September/Oktober 2019
Editorial von Martin Sebastian, Chefredaktor

Neues erfährt man in ALPENROSEN
Diese Ausgabe unseres Fachmagazins für Schweizer Folklore ist geprägt von Persönlichkeiten und von noch nicht veröffentlichten Informationen. Zum einen ist das sicher die grosse Titelgeschichte über das Leben des Jodlers Ruedi Renggli aus Finsterwald LU, der im Herbst mit dem «Goldenen Violinschlüssel» ausgezeichnet wird. Seiten 10 bis 19.

Zum anderen macht der Ländlerkönig Carlo Brunner eine wichtige Ankündigung, und die Jodlerin Nadja Räss veröffentlicht in ALPENROSEN einen offenen Brief. Details möchte ich hier nicht verraten, siehe Seiten 58 bis 59 und 71 bis 73, oder hier unter "Aktuell".

Nach vier Jahren Wartezeit ist es endlich wieder so weit: Wir dürfen das nächste Eidgenössische Volkmusikfest geniessen. Diesmal in Crans-Montana im Kanton Wallis. Nach der Austragung 1987 in Martigny kommt das «Eidgenössische» somit zum zweiten Mal ins Wallis. Insgesamt findet der Anlass zum 13. Mal statt. Letztmals besuchten 2015 in Aarau rund 120 000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Fest. Wie wird es in Crans-Montana werden? Jedenfalls freuen wir uns auf ein weiteres schönes Volksmusikfest. ALPENROSEN wird mit einem Stand in Crans-Montana vor Ort sein. Ich freue mich auf zahlreiche Begegnungen. Eine umfassende Vorschau gibt es auf den Seiten 46 bis 49.

Ein grosses Ereignis wird für unsere Szene die diesjährige OLMA. Der Ehrengast 2019 ist nämlich die Schweizer Volkskultur. Eine Übersicht der Aktivitäten vom 10. bis 20. Oktober 2019 ist auf den Seiten 36 bis 39 zu finden. Nach der OLMA geht es mit dem Radiowettbewerb «Die beliebteste Blaskapelle der Schweiz» am 26. Oktober 2019 gleich weiter zum nächsten Höhepunkt, der in Neukirch-Egnach TG stattfinden. Seiten 40 bis 43 sowie 66 bis 67. Noch etwas: Zu Gast auf dem Mond sind wir auch noch! Zumindest mit dem Artikel auf den Seiten 60 bis 61.

Viel Spass mit ALPENROSEN.

Einige Beispiele aus ALPENROSEN September/Oktober 2019
Titelseite [259 KB]
Editorial [181 KB]
Inhaltsverzeichnis [181 KB]
Folkloretipp [104 KB]
Brennpunkt [133 KB]
Titelgeschichte [1’257 KB] "Ruedi Renggli"
Jubiläum [170 KB] "60 Jahre Burgfluh Musikanten"
Volkskultur [572 KB] "OLMA 2019 mit Volkskultur" als Ehrengast
Blaskapellen-Radiowettbewerb [483 KB] "Die beliebteste Blaskapelle der Schweiz"
Interview [321 KB] mit "Roman Portmann" zum Thema Radiowettbewerb
Vorschau [516 KB] "Eidgenössisches Volksmusikfest 2019" in Crans-Montana
Wiehnachtszauber [236 KB] "Carlo Brunner übergibt an Philipp Mettler"
Neue Volksmusik [248 KB] "Zu Gast auf dem Mond"
Offener Brief [537 KB] von "Nadja Räss"

u.v.m. in der gedruckten Ausgabe. Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

ALPENROSEN Juli/August 2019
Editorial von Martin Sebastian, Chefredaktor

Freude an ALPENROSEN
Es ist schön, spüren zu dürfen, dass wir mit unserem Fachmagazin ALPENROSEN Freude bereiten. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir machen unsere Arbeit auch mit viel Freude, Liebe und Engagement. Gerne vertiefen wir uns in ein Thema, um es schliesslich fachlich und interessant zu verfassen.

Freude ist der Gemütszustand oder die primäre Emotion, die als Reaktion auf eine angenehme Situation oder die Erinnerung an eine solche entsteht. Je nach Intensität äussert sie sich als Lächeln, Lachen, Freudenschrei oder in grosser Zufriedenheit. Im weiteren Sinne kann auch der Auslöser einer Freude, eine frohe Stimmung oder ein frohes Dasein als Freude bezeichnet werden. Der Begriff Glück wird manchmal im Sinne von Freude verwendet.

So berichten wir in dieser Ausgabe voller Freude über das 20-Jahr-Jubiläum der Lublaska oder über Edgar Ott, der erfolgreich seit 25 Jahren Schwyzerörgeli baut. Besonders ist auch die Geschichte von Fritz Frautschi, er gibt unter anderem seit 25 Jahren Alphornkurse. Ganz anders gelagert ist der Artikel von Laurent Girard, der mutig fragt: Ist die Improvisation ein Phänomen der Neuen Volksmusik?

In der Rubrik Brennpunkt berichten wir vom Sorgenkind Schulmusik, und die Fachfrage lautet: Woher stammt der Begriff Folklore?

Das ist nicht alles: In dieser 100 Seiten starken ALPENROSEN gibt es noch viele Artikel zu entdecken, die Freude und Glück bereiten. In unseren Fachberichten würdigen wir aber auch besonderes Engagement und zeigen Hochachtung für die erbrachten Leistungen. In diesem Sinne wünsche ich VIEL FREUDE beim Erkunden unserer informativen ALPENROSEN.

Einige Beispiele aus ALPENROSEN Juli/August 2019
Titelseite [285 KB]
Editorial [179 KB]
Inhaltsverzeichnis [170 KB]
Brennpunkt [106 KB] "Sorgenkind Schulmusik"
Titelgeschichte [2’008 KB] "20 Jahre Lublaska"
Striichmusigtag [245 KB]
Brauchtum [719 KB] "Fêtes des Vignerons"
Nostalgie [170 KB] "Mazenäueles Tönneli"
Jubiläum [595 KB] "Edgar Otts Schwyzerörgeli"
Alphorn [360 KB] "25 Jahre Alphornkurswochen Fritz Frautschi"
Jodeln [998 KB] Fachartikel "Jodlerdirigenten und Jodlerkomponisten"
Jubiläum [313 KB] "Alpenland Sepp sagt Adieu"
u.v.m.
Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

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Einige Beispiele aus ALPENROSEN Mai/Juni 2019
Titelseite [299 KB]
Editorial [253 KB]
Inhaltsverzeichnis [339 KB]
Brennpunkt [152 KB] "Klanghaus im Toggenburg"
Titelgeschichte [948 KB] "Engel-Chörli hört 2020 auf"
Neue Volksmusik [292 KB] "Heiden Festival"
u.v.m.
Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

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"Die vielen positiven Rückmeldungen

erfreuen uns sehr. Herzlichen Dank."

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Einige Beispiele aus ALPENROSEN März/April 2019
Titelseite [247 KB]
Editorial [236 KB]
Titelgeschichte [853 KB] Urs Lötscher
Brauchtum [228 KB] Riedfunken
Neue Volksmusik [769 KB] Markthalle Basel
Blaskapellen [420 KB] Hommage Ernst Mosch
u.v.m.
Zudem beinhaltet die Printausgabe des Fachmagazins einen einmaligen, umfassenden volkstümlichen Veranstaltungskalender.

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