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Alpenrosen
berichtet über alles Wissenswerte rund um die Schweizer Folklore.
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Alpenrosen in eigener Sache

Oensingen und Dübendorf, 1. März 2012

Liebe Alpenrosen-Familie

Es gibt immer wieder Situationen und Stationen im Leben, wo wichtige Entscheide anstehen. Diesen soll man sich stellen, um die Weichen in die richtige Richtung zu drehen. Ich befinde mich gerade in einem solchen Moment und kann Ihnen hiermit einen grossen Entscheid mitteilen.

Mangels Nachfolger in unserer Familie und gleichzeitig passender Gelegenheit beende ich meine Tätigkeiten als Verleger und Herausgeber von Alpenrosen. Fast 20 Jahre engagierte ich mich mit sehr viel Herzblut für diese unabhängige Schweizer Folklore-Zeitschrift.
Ich möchte allen Abonnenten, Lesern, Inserenten, Mitarbeitenden und Freunden von Alpenrosen für die langjährige Treue und Unterstützung ganz herzlich danken. Es war für mich immer schön und erfüllend, auf euch zählen zu dürfen. Herzlichen Dank. Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei anderen Gelegenheiten.

Es ist uns eine grosse Freude, euch allen meinen (logischen) Nachfolger Martin Sebastian vorzustellen. Er wird Alpenrosen im gleichen Sinne weiterführen. Schenken Sie ihm dasselbe Vertrauen, welches ich seit Jahren von Ihnen erleben durfte, und unterstützen Sie ihn tatkräftig.
Persönlich werde ich der Folkloreszene erhalten bleiben. Weiterhin werde ich mich für die Folklore im Allgemeinen und für die Alpenrosen im Besonderen engagieren. Zudem werde ich mit meiner neuen Firma Folkloreflussfahrten GmbH (www.folkloreflussfahrten.ch) zukünftig schöne Reisen mit Folkloremusik aus allen Sparten anbieten.
Hanspeter Balsiger

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Martin Sebastian (l.) und Hanspeter Balsiger

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Vielen Dank an Hanspeter Balsiger wie auch an seine Frau Elsbeth Balsiger für das grosse Vertrauen, für die schönen vergangenen gemeinsamen Alpenrosen-Jahre, für die starke Freundschaft, für das enorme Verständnis und für die fairen Übernahmebedingungen.

Diese Alpenrosen-Neuregelung kommt bei mir genau im richtigen Moment! In den letzten Jahren habe ich mich für zahlreiche Folkloreprojekte engagiert, u. a. über 30 Jahre für den Folklorenachwuchs, zehn Jahre für Radio Eviva, neun Jahre für Alpenrosen und vier Jahre für die Aelplibar.
In diesem Zusammenhang auch einen Dank an alle Fans, die mich besorgt anrufen. Ja, es ist richtig, der Verlust der Aelplibar schmerzt sehr und trifft mich ebenso hart. Vier Jahre lang habe ich mit viel Herzblut ein kulturelles Lokal mit Live-Volksmusik aufgebaut. Viele meiner Tätigkeiten gab ich auf oder konzentrierte sie rund um die Aelplibar in Zürich. Schliesslich gelang es, die Aelplibar erfolgreich zu positionieren. Die 2011 geforderten 130 Prozent mehr Pachtzins (also mehr als doppelt so viel) sind in diesem Lokal nicht zu erwirtschaften. Darum musste ich Ende November 2011 in der Aelplibar aufhören. Lange war unklar, was nach meinem Abgang kommen wird. Nun wissen wir es: Die Eigentümerin hat das Lokal selber übernommen und führt es im gleichen Stil weiter!

Das Sprichwort «Jedes Ende bringt auch einen Anfang» trifft bei mir voll zu. Ich bin daran, mein Leben neu zu ordnen. Dabei hilft mir nun die Alpenrosen-Übernahme, meinen beruflichen Weg weiter aufzubauen. Der Anfang hat somit begonnen. Ich freue mich auf die kommende Zeit. Das Leben geht weiter! Vielen Dank.
Martin Sebastian